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dimension renaissance

Extended reality will be the medium of our future.

My project ‘dimension renaissance’ was therefore developed as a aesthtic and theoretical exploration of this newly ermerging, digital realm. In the nature of a speculative design I figured out an user journey, touching  the border of art and technology. To develop a tangible experience, a exhibition-room was created in which the human perceives himself in the mirror of a immersive and digital enviroment. Due to the covid-pandemic, the whole exhibition was developed only as a conceptual, digital asset.

The digital room would have come together as a walkable mirror-space-metaphor. In addition to the digital concept, several text-snippets were created, abstracting the idea further and giving a deeper, philosophical framework. ‘Dimension renaissance’ therefore is an experienceable approach to describe an impact and leap in technology, that will surely change future for all of us.

Die Existenz der Realität ist nichtig. Das Reale ist erweitert, verändert und bald geradezu abgelöst. Das Wirkliche ist nicht länger im Singular gefangen. Eine vorherrschende Welt durchdrungen von multiplen Dimensionen, Sphären und Wirklichkeiten. In ihrer Legion differenziert und gleich, zwischen Utopie und Wahnsinn, als Raum des Geschehens, in der der digitale Homo Sapiens in dieser Zeit zu Leben wählt. Die Freiheit in jeder Wirklichkeit verabsolutiert und fern von jedwedem physischen Raum, bleibt der Mensch dennoch begrenzt. Dieser Raum als Sphäre ist universell und allgegenwärtig. Betretbar nur durch das Durchbrechen der umgebenden Dimensionen, erfährt die Grenze eine Renaissance ihres Seins. Die Sehnsucht nach Dimension, nur erfüllbar durch den Aktv einer optischen Geburt und dem Bruch der Trennfläche, als Zentrum der modernen Kognition.

Gelöst von der menschlichen Physis, in Sphären des Digitalen, der Elektrik, blickt das sinnliche Lebewesen dennoch in den Spiegel seines Selbst. Diese Installation kaleidoskopiert das Erfahren der Anhäufung von Dimension, Raume und Sphäre – Im Kollektiv, als Ergötzung an der Verschiedenartigkeit des gemeinsam Optischen, und im Individuum, als alternative des eigentlich Gewohnten.